Projekt der Hauptschule Gaspoltshofen
„Hilfe zum Leben“

Unser Projekt „Hilfe zum Leben“ kommt Waisen und Straßenkindern in Brasilien zugute. Seit dem Jahr 1992 hat die Hauptschule die Patenschaft für ein Straßenkinderheim übernommen.

 

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Unser Projektpartner ist Herr Bischof Richard Weberberger. Er ist gebürtiger Gaspoltshofner und wirkt seit 1974 in Brasilien. Er besucht regelmäßig seine Heimat und ist noch mit vielen aus Gaspoltshofen eng verbunden. Immer wieder machen sich auch Gaspoltshofner Freunde auf den Weg um ihn zu besuchen.

 

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Sein Wirkungsbereich liegt in Brasilien, im Bundesstaat Bahia, vor allem das Gebiet um die Stadt Barreiras.

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Ein großes Problem in diesem Gebiet ist die anhaltende Dürre auf dem Land, somit auch die Abwanderung der ländlichen Bevölkerung in den städtischen Raum.

Barreiras ist eine sehr rasch gewachsene Stadt, in der es an Infrastruktur, Wohnmöglichkeiten und vor allem auch an Arbeit mangelt. Dies bringt natürlich sehr große Probleme mit sich. 4
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Ganz besonders große Schwierigkeiten haben die Kinder und Jugendlichen. Sie sind oft nur auf sich selber angewiesen. Sie müssen sich selber versorgen.

Oft gibt es keinen Platz für sie. Nicht selten werden sie zu Waisen oder sie sind gezwungen ihre Familie zu verlassen. Sie landen schlichtweg auf der Straße.

6 So suchen sie im Müll.

Oft treiben sie sich in der Stadt herum, beginnen zu stehlen, kommen mit Drogen in Kontakt, oder sie werden durch Kinderarbeit schamlos ausgenützt. Eine kriminelle Laufbahn ist oft damit vorprogrammiert.

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Das Ziel von Bischof Richard und seinem Team ist es, die Kinder zum Schulbesuch zu bewegen.

Denn Bildung ist der einzige Schritt in ein besseres Leben. 8
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Wenn die Kinder zur Schule kommen, erhalten sie zu Mittag eine warme Mahlzeit. Ein geregelter Tagesablauf, der das Essen beinhaltet ist für die Kinder das Wichtigste.

Anschließend können sie hier auch die Freizeit verbringen und sind weg von der Straße.

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Die Älteren lernen auch praktisches Arbeiten.

Sie lernen Gemüseanbau, handwerkliche Tätigkeiten und die Mädchen das Wichtigste für den Haushalt. 11
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Ziel dieses Projektes sind gebildete, motivierte und fröhliche Menschen, die eine Hoffnung für eine bessere Zukunft erfahren.

Vor vielen Jahren waren auch Lehrer zu Besuch bei Bischof Richard. Sie erfuhren auch von der Errichtung einer Landschule gekoppelt mit einem Straßenkinderheim. Sie waren so ergriffen von den ärmlichen Lebensumständen der Kinder, dass sie die Idee unseres Projektes in die Wege leiteten. Die Patenschaft für diese Schule und dieses Heim trägt seit damals unsere Hauptschule Gaspoltshofen.
Wir sind jedes Jahr bestrebt wieder Geldmittel aufzubringen, damit diese Schule und dieses Heim wieder ein Jahr lang weitergeführt werden kann. Ohne diese Spendengelder könnte die Diözese diese Schule nicht aufrechterhalten.

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Unsere Spenden übergeben wir jedes Jahr beim Weihnachtsgottesdienst an den Bruder des Bischofs Herrn Alois Weberberger. Sie sind eine Art Weihnachtsgeschenk für Kinder in Brasilien.
Uns ist es wichtig, dass unser Geld sicher ankommt und dass es wirklich den Kindern zugute kommt. Nach den Weihnachtsferien erwartet uns jedes Jahr ein E-Mail als Dankeschön aus Barreiras.
Bischof Richard hat uns aber beim letzten Besuch auch berichtet, dass es viele zusätzliche Ausgaben gibt. So sollten dringend Schuluniformen angeschafft und die Einrichtung der Schule ausgebaut, bzw. erneuert werden. Dazu reichen unsere jährlichen Spenden bei weitem nicht aus.
Es wäre also sehr erfreulich, wenn wir gemeinsam im Bezirk eine größere Summe aufbringen könnten. Dann könnte vieles angeschafft werden, was für den täglichen Bedarf längerfristig nötig ist.